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Aktuelles

GEW und GdP fordern Weihnachtsgeld für Beamtinnen und Beamte

Veröffentlicht: Montag, 18. Dezember 2017
Die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth und GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff überreichten am Nachmittag an Vertreterinnen und Vertreter der Regierung sowie der Fraktionen eine plakative Wunschliste. An erster Stelle steht darauf die Forderung nach der Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes: „Die verbeamteten Lehrkräfte erwarten von der neuen Landesregierung ein erstes Zeichen echter Wertschätzung. Nicht zuletzt aufgrund ihrer hohen Motivation trotz enormer Arbeitsbelastung muss es künftig für alle Beamtinnen und Beamten wieder ein Weihnachtsgeld geben. Darum fordern wir die politisch Verantwortlichen der großen Koalition in Niedersachsen heute auf, diese Sonderzahlung in einen Nachtragshaushalt aufzunehmen und in der Folge dauerhaft zu verankern“, verlangt die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth.
Übergabe der Wunschliste an die Vertreter der Großen Koalition (v.l.n.r.): Rainer Fredermann (CDU), Frank Henning (SPD) und Dr. Christos Pantazis (SPD) mit der GEW-Landesvorsitzenden Laura Pooth und dem GdP-Vorsitzenden Dietmar Schilff.
 
Niedersachsen sei eines von nur drei Bundesländern, in denen Beamtinnen und Beamte (ab Besoldungsgruppe A 9) keinerlei Sonderzahlung zu Weihnachten erhalten, betont der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff: „Die Abschaffung des Weihnachtsgeldes im Jahr 2005 ist und bleibt ungerecht. Niedersächsische Polizeibeamtinnen und Beamte, die zuletzt am 2. Dezember wieder Schulter an Schulter mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bundesländern rund um den AfD-Bundesparteitag in Hannover den Rechtsstaat geschützt haben, sollten für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn bekommen“, fordert er. „Wir nehmen Ministerpräsident Weil beim Wort, der eine größere Wertschätzung der Polizeiarbeit bereits angekündigt hat. Das Weihnachtsgeld ist eine gute Möglichkeit, dieses Versprechen in die Tat umzusetzen. Die finanziellen Möglichkeiten sind gegeben“, so Schilff. „Nur, wenn die Arbeit wertgeschätzt wird, kann sich das Land Niedersachsen als attraktiver Arbeitgeber behaupten und mit der freien Wirtschaft und anderen Verwaltungen des öffentlichen Dienstes konkurrieren.“
Auf dem überreichten Wunschzettel sind daher weitere, dringende Forderungen der GEW und GdP aufgelistet: Ungeschmälerte Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamte, weitere Verbesserungen für besonders belastende Dienste, bessere Beförderungsmöglichkeiten für Polizeibeamtinnen und -beamte, Besoldung aller Lehrkräfte nach A 13/E 13 sowie mehr Perspektiven für Tarifbeschäftigte und Verwaltungsbeamtinnen und -beamten. „Im Sinne aller niedersächsischen Beamtinnen und Beamten sowie der Tarifbeschäftigten bei der Polizei und in den Bildungseinrichtungen werden wir Sie immer wieder daran erinnern“, kündigten die GEW-Landesvorsitzende Pooth und der GdP-Landesvorsitzende Schilff bei der Übergabe der „Wunschliste 2017“ vor dem Landtag an.
 
Laura Pooth mit den Oppositionsvertretern Jörg Bode (links, FDP) und Belit Onay (Grüne). Fotos: Hoffmann

GEW-Checkliste zur Landtagswahl

Veröffentlicht: Montag, 02. Oktober 2017

Die GEW Niedersachsen hatte im Vorfeld der Landtagswahl diejenigen politischen Parteien
um Auskunft zu wichtigen bildungspolitischen Fragen gebeten, die bisher im Landtag vertreten
waren oder Chancen haben, in diesen gewählt zu werden. Durch den vorgezogenen Wahltermin
und den daraus resultierenden Zeitdruck musste sich die GEW auf eine überschaubare
Zahl von Fragen beschränken. Diese sollten mit Ja oder Nein beantworten werden – nicht alle
Parteien haben sich jedoch daran gehalten, wie hier zu sehen ist. Die rechtspopulistische AfD
wurde nicht befragt, allerdings gibt es in der Auswertung eine kritische Auseinandersetzung
mit ihrer Bildungsprogrammatik.

Hier die Ergebnisse des Checks.

DGB: Bildung für alle

Veröffentlicht: Montag, 02. Oktober 2017
Am 15. Oktober findet in Niedersachsen die vorgezogene Landtagswahl statt. Für die Beschäftigten in den Bildungseinrichtungen, für Schüler*innen, Studierende und Auszubildende, für Eltern und alle an Bildungsfragen Interessierte geht es dabei um sehr viel. Gerade für uns als GEW ist der Wahlausgang von entscheidender Bedeutung für die weitere Bildungspolitik in Niedersachen. Sei es die Verbesserung der Bezahlung, sei es die Reduzierung der Arbeitsbelastungen, sei es die Fortführung der Bildungsreformen. Dies alles wird nur mit mehr Investitionen in die Bildung in Niedersachsen umzusetzen sein.
 
Die GEW war, ist und wird auch in Zukunft hier der Motor der Entwicklung sein. Dabei ist es gut zu wissen, dass alle Gewerkschaften des DGB unsere Forderungen unterstützen.
Hier ist das Flugblatt der DGB-Gewerkschaften zu „Gute Bildung für Alle“ als PDF-Datei anzuschauen.
 
Es geht bei dieser Wahl um gute Bildung, um eine Verteidigung demokratischer Grundrechte und um eine solidarische Gesellschaft.
„Gute Bildung für Alle“ ist die zentrale Voraussetzung dafür!
 
Die GEW Niedersachsen wünscht allen, die jetzt Ferien oder Urlaub haben, eine erholsame Zeit.
Allen wünschen wir eine gute Wahl!