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GEW und DGB gegen eine Denunziations-Homepage der AfD

Veröffentlicht: Mittwoch, 17. Oktober 2018
Die AfD Hamburg hat eine Denunziations-Homepage für SchülerInnen eingerichtet, um LehrerInnen zu diskreditieren, die sich mit ihren SchülerInnen kritisch mit den Parteien - insbesondere der AfD - auseinandersetzen. Auch die AfD Niedersachsen plant solch eine Plattform für Online-Hetze. Die Vorsitzende der GEW Niedersachsen, Laura Pooth sichert allen betroffenen Mitgliedern die Unterstützung der GEW zu. Sie schrieb an alle Mitglieder:
"Anfang Oktober haben der DGB-Vorsitzende Mehrdad Payandeh und ich von der AfD Niedersachsen den Verzicht auf eine offenbar geplante Denunzianten-Homepage gefordert und die Partei scharf dafür kritisiert. Nach Medienberichten soll diese Meldeplattform angebliche Verstöße von Lehrkräften gegen die politische Neutralität sammeln.
Wer in der Politik diskriminierende, rassistische oder demokratiefeindliche Positionen vertritt, hat damit zu rechnen, dass Lehrkräfte dies im Unterricht aufarbeiten. Dabei ist es die Aufgabe, kritisches Denken zu lehren und nicht zu unterdrücken. DGB und GEW stehen solidarisch an der Seite der Schulbeschäftigten und sichern die volle Unterstützung betroffener Mitglieder zu.
 
Mit kämpferischen Grüßen
Laura Pooth
GEW-Landesvorsitzende"
DGB und GEW stehen solidarisch an der Seite der Schulbeschäftigten und sichern ihre Unterstützung in möglichen Auseinandersetzungen zu, sagten Pooth und Payandeh.