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Aktuelles

Arbeitszeitstudie vs. Online-Befragung

Veröffentlicht: Montag, 29. Februar 2016

Die wissenschaftliche Arbeitszeitefassungsstudie der GEW und der Universität Göttingen läuft seit knapp einem Jahr. Ein Jahr lang notieren Kolleginnen und Kollegen exakt ihre Arbeitszeit für alle schulischen Aufgaben und Belange. Es machen etwa 250 Schulen und 3.000 KollegInnen in Niedersachesen mit. Dies entspricht ca. acht Prozent aller Schulen bzw. fünf Prozent aller Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen. Die Teilnahmequote bei Grundschulen, Gesamtschulen und Gymnasien ist auf jeden Fall ausreichend für repräsentative Ergebnisse, bei Haupt-/Real- und Oberschulen sowie Förderschulen wird es knapp, bei Berufsbildenden Schulen wird es exemplarische, aber keine repräsentativen Ergebnisse geben.
Aus unserem Landkreis sind es 9 Schulen ( GS Mühlenschule, GS Sprrötze-Trelde, GS Heidenau, GS Neu Wulmstorf,GS Tespe, GS Tostedt, GS Pattensen, Gym Am Kattenberge, GOBS Am Illlmer Barg) und im Bezirk Lüneburg 46 Schulen, die an dieser Studie teilnehmen.

Die Durchführung und Auswertung der Studie liegt bei der Uni Göttingen und geschieht unabhängig von der GEW.
Die Ergebnisse sollen am 1. August dieses Jahres vorgestellt werden.
Schon jetzt berichten teilnehmende Lehrkräfte, dass sie mehr als 47 Stunden wöchentlich arbeiten und dass sie überrascht sind, wie viel Zeit manche Aufgaben beanspruchen und wie viele unterschiedliche Aufgaben sie täglich bewältigen.

Während die Studie lief, hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht die verordnete Mehrarbeit an Gymnasien für rechtswidrig erklärt. Ein wichtiges Argument war, dass die Landesregierung keine sorgfältige Abwägung über die Folgen der Änderung und die Arbeitszeit der Lehrkräfte vorgenommen habe. Nach Überzeugung des OVG muss einer Festlegung der Unterrichtsverpflichtung eine tatsächliche Bestimmung der Gesamtarbeitszeit vorausgehen. Ohne eine solche Erhebung sei eine Arbeitszeitverordnung rechtswidrig. Die Ergebnisse der Studie werden daher einen großen Einfluss auf die zukünftige Gestaltung der Arbeitszeitverordnung haben, weil damit erstmals eine solide Basis auf Grundlage einer ganzjährigen und minutengenauen Erhebung besteht.

Nun führt das Kultusministerium noch vor den Sommerferien eine freiwillige Online-Befragung aller Lehrkräfte durch. Sie hat aber die Zielsetzung, Möglichkeiten der Verminderung von nicht-unterrichtlichen Aufgaben, wie Verwaltungsaufgaben zu erforschen. "Mehr Zeit für gute Schule, weniger Papierkram und Konzeptionitis" (http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1820&article_id=140570&_psmand=8) An eine Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung wird dabei nicht herauskommen (können).

Für uns als GEW steht eine Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung an erster Stelle. Das das notwendig ist zeigen die ersten Ergebnisse unserer Arbeitszeitstudie.

 

Umgang mit Radikalisierungstendenzen in Schulen – Rechtliche und pädagogische Hinweise für die Praxis

Veröffentlicht: Montag, 18. Januar 2016

Der Umgang mit Radikalisierungstendenzen ist für viele Lehrerinnen und Lehrer eine Herausforderung. Diese beschränkt sich nicht auf Inhalte und Methoden, sondern betrifft insbesondere auch rechtliche Fragen. Wo enden Meinungs- und Religionsfreiheit? Welche Meinungen und Verhaltensweisen sind zu akzeptieren, wann beeinträchtigen sie den Schulfrieden – und wann sind eventuell auch strafrechtliche Grenzen überschritten? In seinem Beitrag gibt Kurt Edler einen Überblick über den rechtlichen und pädagogischen Rahmen von Interventionen in Schule und Unterricht.

http://www.ufuq.de/umgang-mit-radikalisierungstendenzen-in-schulen-rechtliche-und-paedagogische-hinweise-fuer-die-praxis/

Kreismitgliederversammlung 2015: aktuell - interessant - kritisch

Veröffentlicht: Freitag, 20. März 2015

Legt das neue Schulgesetz „die Axt an die Wurzeln des Gymnasiums“ oder ist es eine Chance für alle Schulformen?

Es wird Zeit bessere Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen zu schaffen.

Viele - teilweise umstrittene – Änderungen kommen m it dieser Schulgesetz-Novelle auf unser Schulsystem und auf unsere tägliche Arbeit zu, wie z.B.: Lernentwicklungsberichte statt Zensuren, Beratung statt schriftlicher Laufbahnempfehlung, Weiterentwicklung der Oberschulen, Auslaufen von Förderschulen, Steuerung der Inklusion, die „ersetzende“ Gesamtschule.

Unsere stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth wird uns einen umfassenden Überblick geben und die aktuelle Position der Landes-GEW zu dieser Novelle darstellen.

 

Wir freuen uns auf einen aktuellen und hochinteressanten Vortrag mit anschließender Diskussion.

Donnerstag, 23.04.2015 um 17:00 Uhr

Schule An Boerns Soll
An Boerns Soll 1
21244 Buchholz in der Nordheide